Cocosbites oder der gesunde Traum im Müsli

Ja, Ihr Lieben – ich weiss. Lang ist’s her, dass ich mich gemeldet habe!
Wir sitzen in Kartonbergen und seit dem 1.Juni läuft unsere innere Uhr rückwärts – wir zählen die Tage bis zum Umzug.

Da mich aber einige liebe Leserinnen per Instagram gebeten haben, doch mal mein Rezept von meinen Cocosbites zu veröffentlichen, habe ich mich heute morgen mit einem Kaffee an den Laptop gesetzt:

Cocosbites
(vegan, glutenfrei)

Zutaten:

60 ml Kokosöl
250 ml Kokosmilch (bitte ohne Verdickungsmittel)
60 gr Mandeln, gemahlen
2 EL Kokosmehl
200 gr Kokosraspel
2 EL Chiasamen
2 EL Flohsamenschalen

ca. 250 ml Kokos/Reisdrink

ausserdem:
Vanille, gemahlen nach Geschmack
Süsse in Form von Kokosblütensirup, Agavendicksaft, etc, nach Geschmack

Ihr gebt alle Zutaten ausser dem Kokos/Reisdrink in eine Schüssel und rührt alles zu einer gleichmässigen Masse.
Nach kurzer Zeit dicken die Flohsamenschalen und die Chiasamen den Teig an, sodass Ihr den Kokos/Reisdrink benötigt.
Gebt die restliche Flüssigkeit solange zu, bis die Masse schön feucht und matschig ist (manchmal saugt der Teig sämtliche Flüssigkeit weg und ich muss noch mehr dazu geben) und verstreicht sie dann auf einem Backblech, welches Ihr zuvor mit Backpapier ausgelegt habt.
Insgesamt solltet Ihr ein etwa 20 x 20 cm grosses Quadrat erhalten – schaut, dass Ihr die Masse gleichmässig, ca. 1,5 cm dick, verstreicht.

Das Ganze geht dann für 30 Minuten bei 170 Grad in den Backofen bei Ober/Unterhitze.

Nach Ablauf der 30 Minuten schiebe ich das Backblech in die oberste Schiene und schalte kurz die Grillfunktion ein. Nach 2 Minuten sollte die Oberfläche leicht angebräunt sein, damit sie später etwas schnittfester ist.

Das war’s!

Im noch heissen Zustand schneide ich kleine Quadrate, die man entweder solo essen oder in’s Müsli geben kann. Auch zum Mitnehmen eignen sie sich prima und durch die vegane Machart halten sie sich gekühlt im Kühlschrank locker eine Woche (wobei….ich sag’s Euch…..SO lange halten die hier NIE).

Mit der Zugabe von Süsse und Aromen (Vanille, Zimt, Kakao, etc.) könnt Ihr selbst entscheiden, wie Eure Bites schmecken sollen. Ich mag es nicht SO süss – aber das kann man ja sehr gut selbst dosieren.
Amaranth, glutenfreie Haferflocken oder gemahlende Haselnüsse eignen sich übrigens auch prima, um das Rezept zu verfeinern.
Und durch die Zugabe von Chia- und Flohsamenschalen leistet Ihr einen gesunden Beitrag zum Thema Darmgesundheit!

Lasst es Euch schmecken!

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