Angekommen – erster Teil


Vor 26 Tagen sind wir umgezogen.

Wir saßen auf den Stufen unseres ‚alten‘ Hauses und konnten das Chaos nicht fassen. 
Die Kinder kamen mittgas vom letzten Schultag mit Zeugnissen, Abschiedsschmerz und Tränen nach Hause und ein Grossteil unserer Einrichtung stand noch auf der Strasse: 

der Umzugs-LKW war zu klein.

Belastungsgrenze?
Supergau?
Weinen?
Schreien?

In diesem Moment entlud sich der ganze Druck der letzten Monate. 
Alles war geplant. Alles lief gut. Sogar erschreckend gut.
Und dann DAS.

Das Umzugsunternehmen hatte sich verschätzt.

Es folgten zwei Tage, die ich wirklich NIEMANDEM wünsche. 
Zwei Tage, in denen ich mich immer wieder ermahnt habe, ruhig zu bleiben. Positiv zu bleiben. Und wenn schon nicht um meinetwillen – dann wenigestens, damit das Chaos nicht über die Kinder schwappt. 

Abends dann gab es Sekt im Bett.
Zum Runterspülen. Zum Feiern. Zum Zeichen setzen. 

Denn wir wollten über die überwundenen Hindernisse endlich lachen. Endlich erleichtert sein. 

Wir waren endlich ANGEKOMMEN und mit diesem Moment sollte alles vergessen sein. 

(Fortsetzung folgt)

Bis bald, meine Lieben!
Namasté!


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