Angekommen – zweiter Teil


Der Sekt im Bett hatte es besiegelt – wir waren jetzt hier und alles andere zählte nicht mehr.

Am Morgen machte sich dann etwas Ernüchterung breit:
die Kinder wollten Ferienspass und im Wohnraum stapelten sich die Kartons bis unter die Decke. 

Und obwohl ich schon in den vergangenen Monaten die HÄLFTE unseres Hausstandes aufgelöst, verkauft und verschenkt hatte, sah es so aus, als ob sich diese Berge NIE und NIMMER verstauen lassen würden. 
Atmen. Lächeln. Ärmel hochkrempeln. 

Und bereits nach drei Tagen intensiver Arbeit und noch viel intensiverem Kaffeegenuss konnte ich die ersten leeren Kartons fotografieren und per Kleinanzeige verschenken!
Das war schon mal ein Anfang!

Meine Tage waren ab jetzt eine wilde Mischung aus ‚dem normalen Wahnsinn‘ (also Kochen, Einkaufen, Aufräumen, Wäsche, Hunde, Kinder, Haus) und dem hausgemachten Chaos, welches man nur scheibchenweise bezwingen kann, wenn mann ’nebenher‘ noch 3 Kinder und 2 Hunde hat….
Ihr ahnt es sicher.

Da gerät schon mal der eine oder andere Bereich in Schieflage und oft genug musste ich eine ‚Baustelle‘ abbrechen, weil die Kinder jetzt dann eben Hunger hatten oder das Planschbecken aufgebaut werden musste. 
Und ganz ehrlich: manchmal musste ich mich auch einfach mit einem Kaffee in die Sonne setzen und mal fünf Minuten nichts tun.
Nichts tun und mal kurz begreifen, was hier gerade alles passierte.

Begreifen, dass wir es tatsächlich getan hatten: 

wir hatten alle Brücken hinter uns abgebrochen, um neue daraus zu bauen.  

(Fortsetzung folgt)

Bis bald, Ihr Lieben!
Namasté!


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