Das Ende der Persönlichkeitsentwicklung

Was soll ich sagen?

Frohes Neues? Oder ‚Tschuldigung – mir ist was dazwischen gekommen?

Die letzten Monate seit meinem letzten Post waren ganz schön rau. Klar, das Leben hat immer kleine Katastrophen und Höhenflüge in der Tasche – und genau dieses auf und ab hat mich gefordert, überreizt und abgelenkt.

Mit meinem Abstand von den sozialen Medien habe ich begonnen, mich wieder auf mich zu konzentrieren, denn DAS macht ja gerade gefühlt irgendwie jeder.
Die Themen Persönlichkeitsentwicklung und Achtsamkeit hatten Priorität und ich muss gestehen, ich habe da grossen Handlungsbedarf gesehen.

Gesagt getan – es musste eine Taskforce her, die der Schieflage mal zeigt, wo der achtsame Hammer hängt. Denn schliesslich kenne ich mit den Jahren nun fast alle Tools und brauche nur in den Tiefen meiner Instrumentenkiste zu kramen.

Hervor kamen:

  • ein Online Coaching Programm, welches sich über 7 Wochen erstreckte
  • ein Tagebuch (Oh, das nennt man ja jetzt Journal….)
  • eine Yoga-Challenge
  • Social Media Fasten

Hochmotiviert bin ich gestartet und als absoluten Topper hatte ich noch Karten bei DEM deutschen Motivationscoach gebucht – denn DIESES Event sollte meiner Reise nach Innen die Krone aufsetzen und mich straight away in den Himmel der Erleuchteten aufsteigen lassen.

Merkt Ihr was? Hm, tja. Zu Beginn habe ich GAR nix mehr gemerkt. Ich war beseelt und habe mich in meiner Blase sehr wohl gefühlt. Die Yoga-Practice lief und ich fühlte mich sehr zentriert und gut, bis ich plötzlich den roten Faden verlor.
Das schlechte Gewissen plagte mich, denn schliesslich zähle ich ja normalerweise zu den konsequenten Exemplaren unserer Spezies und somit nahm ich pflichtbewusst mein selbst auferlegtes Programm wieder auf.
Wie lange? NICHT lange.

Dieses Mal lenkte mich meine Gesundheit von meinem Ziel ab. Ich merkte, wie meine Kräfte nachliessen und ich müde wurde. Meine Konzentrationsfähigkeit war auf dem Nullpunkt und ich war schon mittags, nachdem ich die Kinder von der Schule geholt hatte, reif für das Bett.
Genau auf der Zielgeraden zu meinem Superevent zerplatzte dann die Seifenblase meines Wochenendes voller Tiefgang und selbstgewähltem Tuningprogramm – die Karten konnten nicht mehr umgebucht werden und die Veranstaltung verpuffte im Nichts.

Aber statt Enttäuschung und Wut empfand ich erstaunlicherweise nur Erleichterung.

Kurzerhand buchte ich mit meinen Lieblingsmenschen ein langes Wochenende an der Ostsee und ich wunderte mich wirklich, wie schnell und leicht ich umschwenken konnte und nichts als ein Schulterzucken übrig blieb.

Zurück zu Hause bekämpfe ich noch die Wäscheberge dieses Ausflugs. Sinnbildlich stehen sie für die Hindernisse der letzten Wochen. Gedanklich kam ich bis gestern auf keinen grünen Zweig und ich litt unter meiner inneren Unruhe und der Frage, warum meine grossen Pläne einfach so sang- und klanglos versandet sind.
Warum ich diese Tools einfach nicht mehr in meinen Alltag einbinden will. Kann.

Hatte ich versagt? War ich plötzlich nicht mehr gut genug für das Thema ‚Mindfulness‘?

Fortsetzung folgt!
Stay tuned!

 

Bis bald,

Unbenannt

 

 

 

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