Das Ende der Persönlichkeitsentwicklung – Teil 3

Du musst nicht spirituell sein.
Sei einfach Du selbst – das ist das Spirituellste, was es gibt.
~Bahar Yilmaz

Wie geht es jetzt nun weiter mit mir und der Persönlichkeitsentwicklung? Was sind meine Gedanken?

First of all sind sie auf mich bezogen. Für mich. Und im Zusammenhang mit meiner eigenen Geschichte des Wachstums zu sehen.
Was für mich stimmig ist, muss nicht bei anderen klappen.
Was für andere der heilige Gral ist, berührt mich vielleicht nicht mal.

Der Drang zu wachsen ist menschlich. Er liegt in unserer DNA. Und bedeutet Leben.

Nur haben wir mit der Zeit vergessen, danach zu streben. Uns ganz natürlich dem zu zuwenden, was uns in unserem Wachstum zuträglich ist.
Stattdessen konsumieren wir das, was uns die Energie raubt und uns klein macht.
Wo ist unsere Intuition und unsere Weisheit geblieben?
Wir geniessen den Moment mit dem Handy auf dem Sofa mehr, als das Glücksgefühl, barfuss im Gras zu stehen.

Sich aufzurichten und seinem Leben wieder Natürlichkeit zu verleihen ist ein Kraftakt. Er verlangt nach Arbeit. Und manche brauchen Anleitung. Führung.
Jemanden, der den Weg zeigt.
Und auch hier ist man wieder geneigt, nicht auf sich selbst zu hören – sondern lieber modernen Gurus an den Lippen zu hängen.

Versteht mich nicht falsch – die Arbeit derer, die andere Menschen mit auf den Weg nehmen ist wertvoll und wichtig.
Aber es ist genauso wichtig, sich davon zu lösen.
Den eigenen Weg zu gehen und die Entwicklung seiner Persönlichkeit selbst in die Hand zu nehmen. Sein eigenes Future Self zu erschaffen und die Einzigartigkeit seiner Seele zu feiern.

Dummerweise ist bei mir mit der Zeit folgender Effekt eingetreten:

Je länger ich mich mit dem Thema Persönlichkeitsentwicklung beschäftige, desto intensiver habe ich das Gefühl, nicht gut genug sein.

Weil ich nicht alle Stolpersteine meiner Vergangenheit bearbeitet habe.
Mein Weg der Vergebung noch nicht abgeschlossen ist.
Und ich nicht alle Wunden ans Tageslicht geholt habe.

Ich bekomme erzählt, was meine Seele braucht. Welche Tools ich anwenden muss. Anstatt zu lauschen was mein Samen des Lebens mir sagt.

Was nützen mir die ganzen Gimmiks, wenn ich die Schönheit eines Sonnenaufgangs nicht würdigen kann? Wenn ich mich vor lauter Spirit-Stress und Community-Lobgehudel nicht mit meiner eigenen Intuition und natürlichen Weisheit verbinden kann? Wenn ich nicht DAS tue, was mir gut tut?
Wenn ich nicht DAS tue, was mich meinem eigenen Higer Self näher bringt?

Hier ist Selbst-Bewusstsein gefragt. Achtsamkeit im Umgang mit sich selbst.

Was, wenn unsere Seele keine Arbeit braucht – sondern liebevolle Hinwendung an das, was IST?
An das JETZT und daran, wie ich den Augenblick erlebe und gestalte?

Ich spüre die Kraft meiner Gedanken in jeder Faser und am liebsten würde ich alle meine Bücher zum dem Grossen Thema verschenken.
Es fühlt sich an wie ein Befreiungsschlag und gibt mir die Erlaubnis, meine Persönlichkeit SO anzunehmen wie sie ist und sie einfach dem Licht entgegen streben zu lassen, welches wir alle in die Welt hinaus tragen.

 

Namasté!

Unbenannt

 

 

 

 

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